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Im Peenestrom bei Karnin: Rest der alten Eisenbahnhubbrücke.

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Karnin: Ruine der Eisenbahnbrücke

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Wanderung Karnin-Westklüne

Wanderungen am Stettiner Haff

Am südlichen Teil des Peenestromes liegt Karnin. Bekannt ist der kleine Ort in der Nähe des Stettiner Haffs vor allem wegen der riesigen Ruine einer ehemaligen Eisenbahnhubbrücke, die im Peenestrom steht. Karnin ist der Ausgangspunkt dieser längeren und ausgedehnten Wanderung.

Der erste Teil der Wanderroute führt — mangels Alternative — auf der wenig befahrenen Kreisstraße nach Mönchow. Am östlichen Ortsausgang wird der rechts abzweigende Weg auf den Deich zum Haff gewählt und bis nach Westklüne gegangen. Westklüne ist ein angenehmes, kleines Fischer- und Feriendorf mit vielen sehr schön gelegenen Ferienhäusern. Am Arftberg lohnt es sich, den Wanderweg auf dem Deich zu verlassen und etwas den Hügel hinan zu steigen. Dies wird mit einem sehr schönen Blick über das Haff belohnt.

Der Wanderweg führt nun an einer Felder- und Wiesenlandschaft auf der Landseite und an einem der schönsten Wassersportgebiete der Insel Usedom auf der Haffseite entlang.

Dem aufmerksamen Wanderer wird das Wirken der Biber in diesem Areal kaum verborgen bleiben. Aus dem eher zu Westklüne hin gelegenen haffseitigen Gras ragen unzählige Baumstümpfe mit eindeutigen Fraßspuren auf. Nähert man sich Karnin, so lassen sich unschwer von Bibern gefällte Bäume erkennen. Emsige Beobachter werden die Biberburg im tiefen Schilf des Oderhaffs entdecken.

Stationen des Weges

Folgende Etappen umfasst der Wanderweg:

  1. Karnin, Ruine der Eisenbahnhubbrücke
  2. Kreisstraße von Karnin nach Mönchow
  3. Mönchow: Lotsenturm, Kirche, Kirchhof und Dorffriedhof
  4. Deich am Stettiner Haff
  5. Arftberg
  6. Westklüne und Hafen

Empfehlungen

Was diese Wanderung reizvoll macht:

  1. Karnin, Ruine der Eisenbahnhubbrücke
  2. Mönchow: Lotsenturm (heute eine Ferienwohnung), Kirche, Kirchhof und Dorffriedhof mit Mausoleum (!)
  3. Blick über das Stettiner Haff
  4. Westklüne und Hafen

Seit ein paar Jahren haben Turmfalken — sonst eher die typischen Einzelgänger — die Ruine der Eisenbahnhubbrücke für sich als sicheres und uneinnehmbares Brutgebiet entdeckt.

Der Rückweg auch dieser Wanderung sollte auf der selben Strecke wie der Hinweg erfolgen, da ansonsten die Kreisstraße 46 begangen werden müsste.

Leider kennt Google Maps diesen Wanderweg nicht. Deshalb verzichten wir auf die Einblendung dieses Karten- bzw. Luftbildausschnittes und verweisen auf die Beschreibung dieser Wanderung.