Urlaub entsteht hier: Ferienwohnungen auf Usedom.

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Fischfang: Reusenstangen am Peenestrom auf dem Usedomer Winkel.

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Stadt Usedom: Netze und Reusen

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Usedomer Winkel

Von der Ostseeküste am weitesten abgelegen ist die Halbinsel Usedomer Winkel. Namensgeberin war die Stadt Usedom, die am Usedomer See gewissermaßen am Eingang zu dieser Halbinsel liegt. So ist der Usedomer Winkel von nahezu allen Seiten vom Wasser umgeben: Im Norden und Westen vom Peenestrom, im Süden vom Stettiner Haff und im Osten vom Usedomer See und der Kehle, die den See mit dem Haff verbindet. Die Abgeschiedenheit und die durch mehrer Küsten geprägte Landschaft machen den Reiz dieser Halbinsel aus.

Westlich des Usedomer Dorfes Zecherin breitet sich sumpfiges Wiesenland zum Peenestrom aus. Auf der Festlandsseite mündet die Peene, ein einzigartig unverbauter Fluss, in den nach ihr benannten Strom. Sie bildet ein kleines Delta aus, in dem die Schilfinsel Schadfähre liegt. Das ganze Areal gegenüber der Insel Usedom ist mittlerweile eine große Kormorankolonie, die den Binnenfischern auf Peenestrom und Haff beträchtliche Konkurrenz machen.

Im Norden des Usedomer Winkels, zwischen Schwemmort und Rathsort trifft man eine zwar eingedeichte, jedoch trotzdem weitestgehend unberührte Landschaft an. Viele kleine Bootsanleger im Uferschilf künden vom auch heute noch ausgeübten und für Usedom sehr typischen Fischfang auf dem Peenestrom. Zuweilen sieht man zu zeltartigen Kegeln aufgestellte Reusestangen und zum Trocknen aufgehängte Reusen und Netze.

Wichtigste Ortschaft auf dem Usedomer Winkel ist ohne Zweifel die traditionsreiche Stadt Usedom mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern. Daneben sind Karnin und Mönchow sowie Westklüne sehenswert. In den Gemeinden des Usedomer Winkels werden Fremdenzimmer und Ferienwohnungen, dann und wann Ferienhäuser angeboten.

Über den Usedomer Winkel verläuft der zweite Straßenzugang, jener der B110, auf die Insel Usedom. Eine lange Stahlfachwerkträgerbrücke überspannt den an jener Stelle schmalen Peenestrom. Bis 1945 wurde die zweigleisige Eisenbahntrasse von Berlin über Ducherow auf dem Festland bei Karnin auf die Insel Usedom geführt. Eine riesige Eisenbahnhubbrücke überspannte den Peenestrom und gab auch größeren Schiffen im angehobenen Zustand die Durchfahrt frei. Gegen Kriegsende wurde das Monument zerstört.