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Die Dorfkirche von Garz im Hinterland der Insel Usedom.

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Garz: Dorfkirche

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Garz am Stettiner Haff

Der Ortsname Garz ist — wie die meisten Usedomer Ortsnamen auch — aus dem Slawischen abgeleitet. Ursprünglich hieß Garz gardzko: Die Burg. Garz liegt im Schnittpunkt alter, über die Insel Usedom verlaufenden Handelswege, die die Sumpflandschaften von Thurbruch und Schmollensee umgingen.

In der Nachbarschaft des kleinen Dorfes liegt der Usedomer Flughafen Heringsdorf (HDF). Ursprünglich war dies der Flugplatz des Fliegerhorstes Swinemünde, was man an den für die Luftwaffenbauten typischen Gebäuden direkt an der Steilküste zum Stettiner Haff noch erkennen kann. Bis Anfang der 70er Jahre wurde der Usedomer Flugplatz von der Sowjetarmee genutzt und dann der Interflug der DDR übergeben. Bis Ende der 80er Jahre war der Flugplatz jedoch immer auch militärisch genutzt worden. Als Ausweich- und Übungsflugplatz starteten und landeten MIG-Kampfjets immer mal im Minutentakt.

Heute ist Garz und die wunderschöne Usedomer Umgebung am Stettiner Haff ein ruhiger Ort. Selten sieht man ein Flugzeug starten oder landen. Weite Felder erstrecken sich auf dem hügeligen Gelände, das nach Kamminke und zum Golm hin ansteigt. Ein gut befestigter Wanderweg und Radweg führt von Garz nach Kamminke, das einen Besuch unbedingt wert ist. An manchen Stellen lohnt es sich, einen Seitenweg herab zur Haffküste der Insel Usedom einzuschlagen.

Um die Kirche herum ist der kleine Ort im Haffland am schönsten. Hier findet man — wie in den anderen Gemeinden des Hafflandes — den Gegenentwurf zu den belebten, ein wenig hektischen Ostseebädern Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin. Ein kurzer Spaziergang um den Kirchhof lohnt. Die hübschen Bauerngärten und die verschiedenartigen Wohn- und Ferienhäuser bilden ein reizvolles, unspektakuläres Ensemble.