1usedom.de: Das ganz besondere UsedomDie Bernsteinbäder: Koserow, Loddin, Ückeritz, Zempin |
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Stadt Usedom![]() Die Stadt Usedom ist Namensgeberin der Ostseeinsel. Ihre mittelalterliche Entstehungsgeschichte ist sowohl an den alten Befestigungsanlagen als auch am Schlossberg ersichtlich. Der mittelalterliche Stadtkern der Stadt Usedom mit Marktplatz, (weniger mittelalterlicher) Kirche, Rathaus und engen Gassen ist recht sehenswert und erinnert vor allem entlang der Straße zum Stadthafen an die Hafenstadt Lassan auf dem Festland "gegenüber" von Usedom. Wahrzeichen der Stadt Usedom ist das 'Anklamer Tor', das einzig erhalten gebliebene Stadttor Usedoms. Im 1450 errichteten Bauwerk befindet sich das Ortsmuseum der Stadt. Auch landschaftlich anregend ist der kleine Stadthafen im Osten, der am Usedomer See liegt. An diesem ruhigen Fleckchen kann man den Fischern bei der Arbeit zusehen und gelegentlich zahlreiche Katzen beobachten, die präzise wissen, wann mit frischem Fisch zu rechnen ist. ![]() Pfingsten 1128 versammelte Herzog Wartislaw I. auf dem heutigen Schlossberg die vorpommerschen Fürsten und der deutsche Bischof Otto von Bamberg bekehrte sie zum Christentum. Bis zu diesem Datum war Usedom eine wendische Insel. An dieses für die Insel Usedom und die Region wichtige Datum erinnert ein 5 m hohes Granitkreuz mit einer Gedenktafel. Letztere enthält die Inschrift: "An dieser Stätte nahmen zu Pfingsten 1128 die Führer der Wenden in Westpommern das Christentum an. Gott will nicht erzwungenen, sondern freiwilligen Dienst. Otto von Bamberg." 1298 erhielt Usedom das Stadtrecht, das mit Zollfreiheit und der Konzession, Mühlen zu betreiben, verbunden war. Die Stadt Usedom erhielt im Wege verschiedener Schenkungen umfangreichen Grundbesitz und wurde - alten Überlieferungen nach - zur reichsten Stadt Deutschlands. |
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