Usedom ist mit 378 Quadratkilometern die zweitgrößte Insel Deutschlands. Ein kleiner Teil Usedoms gehört seit Ende des Zweiten Weltkrieges zu Polen. Auf diesem Gebiet der Insel Usedom befindet sich zum Beispiel der westliche Teil der Hafenstadt Swinemünde.
Die Insel Usedom ist in Ihrer Gestalt stark gegliedert; ihre Kontur wird von mehreren Halbinseln geprägt.
Im Nordwesten Usedoms liegt der Peenemünder Haken zwischen dem Greifswalder Bodden, einem Teil der Ostsee, dem Peenestrom und der Ostsee selbst. Ganz im Westen von Usedom erstreckt sich der Wolgaster Ort zwischen Peenestrom und der Krumminer Wiek, einem Arm des Achterwassers. Zwischen Krumminer Wiek, Peenestrom und Achterwasser befindet sich die Usedomer Halbinsel Gnitz, der die kleine Insel Görmitz im Achterwasser vorgelagert ist. Die Melle, ein weiterer Arm des Achterwassers, trennt die Halbinsel Loddiner Höft vom Rest der Insel Usedom ab. Zwischen Balmer See - ebenfalls ein Arm des Achterwassers - und Krienker See erstreckt sich eine weitere Usedomer Halbinsel, nämlich Cosim, neben der in östlicher Richtung die Halbinsel Lieper Winkel in das Achterwasser zeigt. Ganz im Südwesten Usedoms liegt der Usedomer Winkel zwischen Peenestrom, Stettiner Haff und Usedomer See.
Bedeutendste Attraktion Usedoms ist zweifellos der ungefähr 40 Kilometer lange Sandstrand an der Ostsee. Im Zusammenhang mit der abwechslungsreichen Küstenlandschaft von Usedom, die zwischen Steilküsten und Flachküsten wechselt, ist der Ostseestrand nicht nur ein Badeparadies für Jung und Alt sondern zu jeder Jahreszeit ein Ort der Entspannung und Erholung.
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Neben mehr als 150 Kilometer Küstenlinie zu den Usedomer Haff- und Boddengewässern bietet Usedom eine Vielzahl großer und kleiner Binnenseen, die ihrerseits mit romantischen Uferlandschaften interessante Ausflugsziele bieten. Die größten Seen der Insel Usedom sind der Schmollensee und der Gothensee. Von besonderem landschaftlichen Reiz sind Schloonsee und Kölpinsee - zwei kleinere Seen, die unmittelbar hinter dem Usedomer Ostseedeich liegen.
Geologisch besteht Usedom zu weiten Teilen aus Schwemmland, das Meeresströmungen der Ostsee an bestehende Inselkerne angelagert haben. Die Inselkerne von Usedom lassen sich heute als Erhebungen im flachen (Schwemm-) Land gut erkennen. Die höchsten Erhebungen auf Usedom sind der Golm bei Kamminke, einem idyllischen Fischerdorf am Haff, der Zirowberg im Süden des Kaiserbades Ahlbeck, der Lange Berg zwischen Bansin und Ückeritz, sowie der Streckelsberg bei Koserow.
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