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Annähernd so groß wie der Gothensee ist der Schmollensee der zweite große See auf der Ostseeinsel Usedom. Auf einen ersten Blick hat der Schmollensee die Gestalt einer 8. Zwei Landspitzen ragen von West (bei Pudagla) und von Ost (bei Sellin) in den ausgedehnten See. Sowohl das Ost- als auch das Westufer grenzen an hügelige Landschaften mit dem Richt- und dem Glaubensberg im Westen sowie dem Reineckenhörn, der Viktoriahöhe und dem Schäferberg im Osten.
Abendlicher Blick vom Benzer Mühlenberg über den Schmollensee. Im Vordergrund ist die Kirche des Dorfes Benz zu sehen.
Am Schmollensee bei Benz: Im Nordosten von Benz führt ein Weg in der Nähe des Seeufers entlang. Von diesem Weg aus kann eine recht idyllisch gelegene Steg-Anlage erreicht werden.
Über dem südlichen Ufer des Schmollensees trohnt
Benz — vom Mühlenberg hat man einen schönen Blick über die Nord-Süd-Achse des Sees. Sellin, ebenfalls auf einer Anhöhe gelegen, bietet ebenfalls einen lohnenswerten Blick über den Usedomer See. Von Pudagla aus kann man nicht nur Teile des Sees überblicken, ein Wanderweg führt um die westliche Halbinsel im See herum. Im Südwesten schmiegt sich das Dorf Stoben an das Seeufer. Eine Schneise in der Bebauung bietet einen romatischen Blick über den See.
Am Weg von Sellin in der Usedomer Schweiz
nach Benz kann man auf einen Hügel steigen, von dem aus ein sehr empfehlenswerter Blick über den Schmollensee besteht.
Im Südwesten des Schmollensees liegt Stoben. Der nördliche Teil des Dorfes schmiegt sich an das Ufer des Sees und bietet einige schöne Aussichten über den See.
Einst war der mit angrenzenden Meliorationsgräben umgebene See von einem Kranz aus Uferbäumen — zumeist Erlen — umgeben. Heute sind diese Bäume nahezu allesamt Opfer des Kormorans geworden. Vor mehreren Jahrzehnten wurde im Gefolge der Erdölförderung auf der Usedomer Halbinsel Gnitz auch eine Prospektion im Wiesenland nahe des Eisenbahn-Haltepunkts Schmollensee durchgeführt, die jedoch erfolglos blieb. Heute ist das Gebiet zwischen Pudagla, dem Haltepunkt Schmollensee und dem Achterwasser eher sumpfiges Wiesenland.