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Aktuelle Usedom-Fotos: März 2010

Entgegen früherer Annahmen gibt sich der Winter nicht so schnell geschlagen. Das Wetter auf Usedom hält frostige Episoden bereit und die beträchtlichen Eismassen an der Ostsee und auf den Boddengewässern müssen erst einmal wegtauen. Wanderer am Ostseestrand sind immer noch von den Eisbergen am Spülsaum des Meeres fasziniert und bewundern die Verschiedenartigkeit der Eisformen. An vielen Stellen hat der Wind Strandsand an die bereits von Wind, Sonne und Wasser geformten Eisbarrieren getrieben und eine Oberfläche wie Sandstein erzeugt. Die nun schon etwas kräftiger tätige Sonne erodiert die Gebilde zu oft bizarren Formen. Das Ostseewasser schwappt gegen die Eisberge und erstarrt wieder ...

Dunst und Rauhreif: Die Krumminer Wiek nahe der Usedomer Gemeinde Neuendorf.Usedomer Halbinsel Gnitz: Winterruhe im kleinen Fischerhafen von Neuendorf am Kastenberg.Nachtfrost: Gefrorene Pfütze in Neuendorf an der Krumminer Wiek.
11.03.2010: Nach einigen sonnigen Tagen will sich der Hochnebel über der Insel Usedom nicht auflösen. Auch bei eher trüben Wetter bieten die Usedomer Küsten zu den Boddengewässern immer wieder interessante Motive.
Kraftvolle Dorfkirche: Die romanische, turmlose Kirche in Liepe auf dem Lieper Winkel.Der Kirchhof der Lieper Dorfkirche beherbergt einige sehr stimmungsvolle Skulpturen.Auch im Winter einen Ausflug wert: Die Kirche von Liepe, Namensgeberin der Halbinsel auf Usedom.
12.03.2010: Nach morgentlichem Schneefall bleibt dieser Märztag trübe und unbestimmt. Wie gestern gewinnen die Dinge nur wenige Konturen und die Stimmung verlangt einen eher sanften, unspektakulären Ort um Fotomotive zu entdecken. Die kleine Usedomer Gemeinde Liepe, die der Halbinsel Lieper Winkel ihren Namen gab, besitzt eine wunderbar-kraftvolle alte Dorfkirche.
Strandspaziergang am Ostseestrand von Kölpinsee: Wanderung zwischen wellenartigen Eisformationen.Aufgetaute Ostsee bei Koserow: Noch immer dümpeln zahllose Eisschollen auf der Ostsee.Blick über den Ostseestrand: Eiswellen am Strand von Kölpinsee.
13.03.2010: Sonniges Wetter am frühen Nachmittag lockt zu einem Strandspaziergang am Ostseestrand zwischen Kölpinsee und Koserow. Noch immer ist der Strand nahezu vollständig mit wellenförmigen Eisaufschichtungen bedeckt, die an der Wasserkante abbrechen. Aus den zum Teil riesigen Bruchstücken werden kleinere Eisschollen gebrochen, die auf dem Wasser treiben.
Im Verfall begriffen: Lagerbunker Nr. 6 im Umfassungswall des Prüfstandes XI.Peenemünde, Prüfstand XI: Das Innere eines Lagerbunkers für die A4-Projektile.Gut erhaltener Fußboden: Lagerbunker für das A4/"V2" im Prüfstand XI.
14.03.2010: Im Westen der Erprobungsstelle des Heeres Peenemünde-Ost befindet sich der Prüfstand XI, eine ringförmige, von einem etwa fünf Meter hohen Umfassungswall umgebene Anlage. In den Erdwall sind Lagerbunker eingebaut, die ursprünglich die A4/V2-Raketen aufnahmen. Der Prüfstand XI diente dem stichprobenhaften Test seriengefertigter Raketen.
Etwas gerupft von einem harten Winter: Krähen am Ostseestrand des Usedomer Kaiserbades Bansin.Ursprünglich: Fischerbuden an der Strandpromenade des Ostseebades Bansin.Wie alter Stein liegen merkwürdig geformte Eismassen am Strand des Kaiserbades Bansin.
15.03.2010: Aprilwetter hält Einzug auf der Insel Usedom. Heftige Flockenwirbel, kalter Wind, dunkle Wolken, immer wieder Sonnenschein zeigen (endlich) das Herannahen des Frühlings an.
Lichtreflexe: Am Ostseestrand des Seebades Swinemünde schmilzt das Eis in hohem Tempo.Am Eisrand branden kleine Ostseewellen auf und schaffen neue Lichtreflexe im Gegenlicht.Texturen: Ostseewasser und verschiedene Eisgebilde im Gegenlicht der Morgensonne.
16.03.2010: Am frühen Morgen lässt die tiefstehende Sonne die abwechslungsreichen Eisgebilde in einem wunderbaren Licht erstrahlen. Auch am Strand des Ostseebades Swinemünde tauen die gewaltigen Schnee- und Eismengen so nach und nach. Vor allem im Gegenlicht bilden die verschiedenen Texturen von bewegtem Ostseewasser und Eis einen recht sehenswerten Gegensatz.
Skulpturen: Eisformationen am Ostseestrand der Hafenstadt Swinemünde.Natürliches Fenster: Eisdurchbruch am Spülsaum des Ostseestrandes von Swinemünde.Strandwanderer: Der breite Ostseestrand von Swinemünde ist auch im Winter wunderschön.
16.03.2010: Sonne, Wind und Wasser haben den großen Eismengen am Swinemünder Ostseestrand zugesetzt. Im Ergebnis dieser Erosion sind unzählige Gebilde von eigenartiger Schönheit entstanden. Urlaubsgäste haben den wunderbaren Reiz der sich täglich verändernden Landschaft entdeckt und erwandern den Ostseestrand.
Etwas verfallen: Ein alter Bootssteg ragt in die Melle, einem Arm des Achterwassers.Zwischen den Bernsteinbädern Ückeritz und Loddin beginnt die Melle etwas aufzutauen.Loddiner Höft: Erste freie Wiesenflächen werden von Wildgänsen sofort genutzt.
17.03.2010: Frostfreie Nächte und auch einige warme Sonnenstunden der letzten Tage haben die Schneeflächen entlang der Melle, einem Arm des Achterwassers, reduziert. Die inzwischen zahlreich zurückgekehrten Wildgänse finden endlich wieder ein karges Mahl.
Am Strand von Koserow: Die Usedomer Fischer können wegen Eisschollen nicht auf die See.Winterende: Noch immer ist der Strand zwischen Koserow und Zempin unter einem Eispanzer verborgen.Offenes Wasser, Temperaturen über 5°C auf Usedom: Für die Wasservögel hat sich die Lage entspannt.
18.03.2010: Es geht auf Ostern zu — die Temperaturen auf der Insel Usedom sind deutlich angestiegen und Schneeflächen sind nur noch in verschatteten Gebieten zu finden. Das Gemisch aus verdichtetem Schnee und massiven Eisschollen am Ostseestrand jedoch trotzt der zunehmend wärmenden Sonne.
Bio-Landwirtschaft auf der Insel Usedom: Glückliche Schweine zwischen Neppermin und Benz.In die Jahre gekommen: Scheunenwand in der Usedomer Gemeinde Stoben.Ferkelei: Biologisch-dynamisch-gesunde Jungschweine im Hinterland der Insel Usedom.
19.03.2010: Tradition und Moderne der Usedomer Landwirtschaft lassen sich anschaulich im Hinterland der Insel besichtigen. Während sich ein Biobauer zwischen Neppermin, Benz und Pudagla über Land und Geschäfte freut, bietet die kleine Gemeinde Stoben Impressionen längst vergangener Tage.
"Bord-, Mess- und Steuerungstechnik": Ausweichquartier des Peenemünder Entwicklungswerkes.Unbelaubt: Winterlich-karge Bäume am Ufer des Schmollensees bei Pudagla.Winterlich: Das Ufer des Schmollensees am Fuß des Glaubensberges bei Pudagla.
20.03.2010: Neben dem Gothensee ist der Schmollensee der größte Binnensee auf der Insel Usedom. Zu Füßen des Glaubensberges nahe der kleinen Gemeinde Pudagla bildet das Ufer des Schmollensees eine recht sehenswerte Landschaft, der die winterliche Kargheit nichts von ihrem Reiz nimmt.
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